Öl auf Leinwand
um 1750 von oder nach Joseph Wannenmacher
erworben aus dem Besitz der Franziskanerinnen, Kloster Reute
Maße: H: 94cm; B: 74cm
Die rotgewandete „Siebenschmerzensmutter“ in kostbar verziertem Brokatkleid hat ihre Hände vor der Brust gefaltet, Kopf und Augen betend erhoben. In ihrem Herzen stecken sieben blanke Schwerter mit Handschutz, welche auf die sieben Schmerzen Mariens hinweisen. Über dem Kleid trägt sie einen blauen, verzierten Schultermantel mit Kapuze, der von einer reichgestickten großen Schleife gehalten wird. Am Hals ist eine zweifache Perlenkette zu erkennen. Der weite Mantel wird von zwei Puten auseinandergehalten. Über dem Gnadenbild kann man in einer Kartusche lesen: „AUXILIATRIX ELCHINGENSIS“ (Elchinger Nothelferin). Zu ihren Füssen sind drei reich verzierte Kartuschen gemalt: In der mittleren ist eine Klosteransicht unter dem Wappen des Abtes Amandus Schindele (1740- 1763). In der linken Kartusche branden Wellen gegen ein Steilufer, darüber ein Sinnspruch in Latein: „IPSA IMMOTA MANTI“. In der rechten Kartusche scheint eine Schale mit brennender Flüssigkeit auf dem Wasser zu treiben. Der Sinnspruch hier: „NEC FLUMINA OBRUENT“.
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